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Sucralose ist ein aus Zucker hergestellter Süßstoff ohne Kalorien, der auch nach Zucker schmeckt. Seine einzigartige Kombination aus zuckerartigem Geschmack und ausgezeichneter Beständigkeit macht ihn zu einem hervorragenden Zuckerersatz in nahezu allen Arten von Nahrungsmitteln und Getränken sowie in den meisten Koch- und Backrezepten.
Die 1976 entdeckte Sucralose wurde gemeinschaftlich von Tate & Lyle PLC und McNeil Nutritionals, LLC, einem Johnson & Johnson-Unternehmen, in den USA entwickelt. Am 3. April 1998 wurde Sucralose von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) für die Verwendung in 15 Nahrungsmittel- und Getränkekategorien genehmigt. Dies war die weitreichendste Erstgenehmigung, die die FDA je für einen Nahrungsmittelzusatz erteilt hat. 1999 erweiterte die FDA die Nutzung von Sucralose, indem sie sie als „Allzweck-Süßstoff“ genehmigte. Des Weiteren wurde die Verwendung von Sucralose in Nahrungsmitteln und Getränken in fast 80 Ländern, einschließlich Kanada, Australien und Mexiko, genehmigt.
Sucralose wird in einem mehrstufigen patentierten Prozess von Zucker abgeleitet, wobei drei Chloratome selektiv durch drei Hydroxylgruppen auf dem Zuckermolekül ersetzt werden. Chlor ist natürlicher Bestandteil zahlreicher täglich konsumierter Nahrungsmittel und Getränke, wie z. B. grüner Salat, Pilze und Tafelsalz. Das Ergebnis ist ein Süßstoff ohne jegliche Kalorien, der jedoch 600-mal süßer ist als Saccharose. Sucralose schmeckt wie Zucker. Sie hat einen deutlichen, schnell erkennbaren süßen Geschmack und hinterlässt keinen unangenehmen Nachgeschmack.
Sucralose wird nicht für die Energiezufuhr im Körper verwendet, da sie, anders als Saccharose, nicht im Körper abgebaut wird. Sie durchläuft den Körper schnell und bleibt dabei nahezu unverändert. Sucralose wurde in mehr als 100 Studien über einen Zeitraum von 20 Jahren umfangreich getestet. Ihr wird ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil bescheinigt und sie gilt als außergewöhnlich inerter Nahrungsmittelzusatz. Sie kann von allen Menschen, einschließlich Kindern aller Altersklassen sowie schwangeren oder stillenden Frauen, verwendet werden. Es gibt keine einzige Bevölkerungsgruppe, die von der Verwendung von Sucralose ausgeschlossen ist. Darüber hinaus ist Sucralose für Diabetiker geeignet, denn Forschungen haben ergeben, dass sie keinerlei Auswirkungen auf den Kohlenwasserstoff-Stoffwechsel, die kurz- oder langfristige Blutzuckerkontrolle oder die Insulinabsonderung hat.
Die Süße von Sucralose bleibt über einen breiten Temperaturbereich hinweg sowie unter vielen verschiedenen Lagerungsbedingungen erhalten. Aufgrund ihrer Beständigkeit können Nahrungsmittelhersteller Sucralose in zahlreichen leckeren Nahrungsmitteln und Getränken, wie z. B. Dosenobst, kalorienarmen Fruchtgetränken, Bäckereierzeugnissen, Saucen und Sirups, verwenden. Außerdem kann Sucralose als Süßstoff in Nahrungsergänzungsmitteln und medizinischer Kost verwendet werden.
Sucralose ist als Zusatz für zahlreiche Nahrungsmittel und Getränke unter dem Namen SPLENDA®-Sucralose erhältlich. Derzeit ist eine breite Palette an mit SPLENDA®-Sucralose gesüßten Produkten in den Supermarktregalen zu finden, z. B. kohlensäurehaltige Limonaden, kalorienarme Fruchtgetränke, Joghurts, Frühstückscerealien, Eis und Nahrungsergänzungsmittel. Viele Nahrungsmittel und Getränke weisen auch das Logo „Mit SPLENDA® gesüßt” auf ihrer Verpackung auf. Weitere Informationen zur SPLENDA®-Sucralose finden Sie auf der Website www.tateandlyle.com.
Sucralose ist im Handel unter dem Markennamen SPLENDA®-Süßstoff ohne Kalorien als Granulat und in Paketform erhältlich. Das Süßstoff-Granulat kann als löffelweiser Zuckerersatz bei Tisch verwendet werden. Es rieselt wie Zucker und wird in der gleichen Menge verwendet. In der praktischen Paketform kann es zum Süßen von Getränken oder zum Bestreuen von Cerealien oder Obst verwendet werden.
Neu in der SPLENDA®-Familie sind die Produkte SPLENDA®-Zuckermischung zum Backen und SPLENDA®-Rohrzuckermischung. Die SPLENDA®-Zuckermischung zum Backen besteht als einzige sowohl aus reinem Zucker als auch aus SPLENDA®-Sucralose. Zum ersten Mal ist es möglich, beim Backen den vollen Zuckergeschmack zu erzielen – und dies bei lediglich der halben Zuckermenge.
Die SPLENDA®-Zuckermischung zum Backen enthält Zucker, damit das Gebäck schön bräunt, aufgeht und eine tolle Konsistenz hat. Eine halbe Tasse SPLENDA®-Zuckermischung zum Backen reicht aus, um die Süße einer Tasse Zucker zu erreichen.
Die SPLENDA®-Rohrzuckermischung ist eine firmeneigene Mischung aus Rohrzucker und SPLENDA®-Sucralose. Dieses Produkt dient zur Reduzierung der im Zucker enthaltenen Kalorien, wobei es dieselbe Konsistenz, Feuchtigkeit und denselben Geschmack wie Rohrzucker aufweist. In Für die Süße der SPLENDA®-Rohrzuckermischung sorgt zu einem Teil Rohrzucker und zum anderen Teil die kalorienfreie Sucralose. Eine halbe Tasse SPLENDA®-Rohrzuckermischung reicht aus, um in jedem Rezept die Süße einer Tasse Rohrzucker zu erreichen.
Weitere Informationen zu diesen Produkten sind unter www.splenda.com zu finden.
Vorteile
Schmeckt wie Zucker
Sucralose schmeckt wie Zucker und hat keinen unangenehmen Nachgeschmack. In von unabhängigen Forschungsorganisationen durchgeführten wissenschaftlichen Geschmackstests kam man zu dem Ergebnis, dass das Geschmacksprofil von Sucralose dem von Zucker sehr ähnlich ist.
Hitzebeständig
Sucralose ist außergewöhnlich hitzebeständig und eignet sich daher bestens zum Backen sowie zur Konservierung, Pasteurisierung, keimfreien Verarbeitung und anderen Herstellungsprozessen, die unter hohen Temperaturen erfolgen müssen. In an einer Reihe von Backwaren, Dosenfrüchten, Sirups, Konfitüren und Gelees durchgeführten Studien kam es während der Verarbeitung und der Haltbarkeitszeit zu keinerlei messbarem Sucraloseverlust.
Kann bei der Kontrolle der Kalorienzufuhr helfen
Sucralose wird nicht umgewandelt, denn sie enthält keine Kalorien. Sie durchläuft den Körper schnell und nahezu unverändert, ist vom Verdauungsprozess des Körpers nicht betroffen und sammelt sich nicht an. Durch Ersetzen von Zucker durch Sucralose können die Kalorien in Nahrungsmitteln und Getränken wesentlich reduziert werden, in einigen Produkten sogar bis auf null.
Segensreich für Menschen mit Diabetes
Sucralose wird vom Körper nicht als Zucker oder Kohlenwasserstoff erkannt. Daher hat sie keinerlei Auswirkungen auf die Glukoseverwertung, den Kohlenwasserstoff-Stoffwechsel, die Insulinabsonderung oder die Absorption von Glukose und Fruktose. Studien an Personen mit normalem Blutzuckerspiegel und an Personen mit Diabetes vom Typ 1 oder 2 haben belegt, dass Sucralose keinerlei Auswirkungen auf die kurz- oder langfristige Blutzuckerkontrolle hat.
Leistet Karies keinen Vorschub
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Sucralose das Wachstum jener Mundbakterien, die Karies verursachen, nicht unterstützt.
Lange Haltbarkeit
Sucralose weist sowohl einen zuckerähnlichen Geschmack als auch jene Hitze-, Flüssigkeits- und Lagerbeständigkeit auf, die für alle Arten von Nahrungsmitteln und Getränken erforderlich ist. Sie ist besonders beständig in säurehaltigen Produkten, wie z. B. kohlensäurehaltigen Limonaden und anderen Flüssigprodukten (Saucen, Gelees, Milchprodukte, behandelte Fruchtgetränke). Des Weiteren ist Sucralose überaus beständig in Trockenprodukten, wie z. B. Getränkepulver, Instant-Süßspeisen und Süßstoff für die Gastronomie.
Mit Nahrungsmittelbestandteilen verträglich
Sucralose verfügt über ausgezeichnete Löslichkeitseigenschaften für die Nahrungsmittel- und Getränkeherstellung und ist überaus verträglich mit den allgemein verwendeten Nahrungsmittelbestandteilen, wie Geschmacksstoffe, Gewürze und Konservierungsstoffe.
Sicherheit
Die Unbedenklichkeit von Sucralose ist durch eines der weitreichendsten und ausführlichsten Sicherheitstestprogramme dokumentiert, die jemals für einen neuen Nahrungsmittelzusatz durchgeführt wurden. Mehr als 100 wissenschaftliche Studien, die über einen Zeitraum von 20 Jahren betrieben und ausgewertet wurden, belegen die Sicherheit von Sucralose als Süßungszusatz. Es wurden umfangreiche Sicherheitsstudien in den Bereichen Krebs, genetische Auswirkungen, Reproduktion und Fruchtbarkeit, Geburtsfehler, Immunologie, dem zentralen Nervensystem und Stoffwechsel durchgeführt und man kam zu dem Ergebnis, dass in diesen Bereichen keinerlei Sicherheitsprobleme auftraten.
Der Konsumnachfrage in Zukunft nachkommen
Die neuesten Ergebnisse der Konsumentenumfrage des Calorie Control Council ergab, dass für mehr als 180 Millionen erwachsene Amerikaner kalorienarme, zuckerfreie Nahrungsmittel und Getränke im Rahmen eines gesunden Lebensstils in ihren Speiseplan gehören. Die Nachfrage nach einer größeren Vielfalt kalorienarmer Produkte wird weiterhin steigen, da die Menschen bestrebt sind, sich gesund zu ernähren. Aufgrund ihrer einzigartigen Kombination aus zuckerähnlichem Geschmack und ausgezeichneter Beständigkeit kann Sucralose dazu beitragen, diesem Bedürfnis nachzukommen. Sucralose kann in zahlreichen verschiedenen Produkten verwendet werden, die es zuvor in kalorienreduzierter, zuckerreduzierter Form nicht gab, denn Sucralose ist auch bei hohen Temperaturen hitzebeständig und eignet sich daher hervorragend zum Kochen und Backen.
Sucralose eröffnet eine Welt völlig neuartiger Kategorien von Nahrungsmittel- und Getränkeprodukten, wie z. B. kalorienreduzierte Kekse, Kuchen, Saucen für Eiscreme sowie Frucht- und Tortenfüllungen. Darüber hinaus kann der Markt bereits vorhandener kalorienarmer Produkte, wie Konfitüren und Gelees, Kaugummi und kohlensäurehaltige Limonaden, mithilfe von Sucralose erweitert werden. Die Verfügbarkeit von Sucralose erweitert den Markt, da sie für Produkte mit besserem Geschmack und höherer Beständigkeit und nicht zuletzt für eine größere Auswahl für den Konsumenten sorgt.
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